Gartenbaumuseum

Vortrag: „Gärten in Kyoto"

Gärtner, Gärten in Kyoto, Vortrag im Deutschen Gartenbaumuseum

Seit Jahrhunderten ist die westliche Welt fasziniert von der Kultur des Fernen Ostens. Von Anfang an fanden hierbei die japanischen Gärten eine ganz besondere Wertschätzung. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Europa zahlreiche „japanische“ Gärten in privaten und öffentlichen Anlagen angelegt. Gerade in den letzten Jahren sind überall in Deutschland Gärten entstanden, die den traditionellen japanischen Gartenstil zu kopieren versuchen. Im Vortrag werden jedoch nicht die europäischen Kopien, sondern die „echten“ japanischen Gärten betrachtet. Was genau macht die Faszination dieser traditionellen japanischen Ziergärten aus?

Über 1000 Jahre war Kyoto die Hauptstadt von Japan. In und um dieses Machtzentrum herum entstanden im Verlauf der Jahrhunderte unzählige Tempel, Villen und Paläste mit den zugehörigen Gärten. Viele der Gartenanlagen sind erhalten geblieben. Noch heute gibt es in der „Alten Kaiserstadt“ ca. 1.600 buddhistische Tempel und rund 400 Shinto-Schreine. In Kyoto findet man die allermeisten der bekannten japanischen Gärten aus fast allen Epochen und jeden Typs. Zudem sind die touristisch erschlossenen Gartenanlagen in Kyoto in einem hervorragenden Erhaltungs- und Pflegezustand.

Durch den Referenten, der in den letzten Jahren mehrfach Kyoto bereiste, werden über 20 der schönsten Gärten der „Alten Kaiserstadt“ vorgestellt. Der Landschaftsarchitekt Daniel Rimbach stellt dem Publikum  die bedeutendsten und schönsten  Anlagen anhand von selbstangefertigten Aufnahmen vor und erläutert hierbei die gesellschaftlichen und künstlerischen Hintergründe Ihrer Entstehung  sowie die ästhetischen Wirkprinzipien des japanischen Gartens.

Interessenten benutzen bitte den egapark-Eingang am Gothaer Platz.
Teilnahmegebühr: 2,50 €/ Person.

Zurück